die Idee war gut, die Umsetzung leider ausbaubar. Trotzdem bin ich gespannt auf den zweiten Band
3,5 Sterne
Stealing Infinity - Alyson Noel
In „Stealing Infinity“ von Alyson Noël geht es um Natascha, die in einem Club ihren eigenen Grabstein entdeckt und danach wegen einem Diebstahl, den sie eigentlich nie begangen hat einem auf die Gray Wolf Academy wechseln soll. Doch die neue Schule unterrichtet ganz andere Dinge, als Mathe und Geschichte…
Auf die Geschichte um die Gray Wolf Academy war ich sehr gespannt und ich hatte keine Ahnung was mich erwartet. Das erste Drittel war für mich noch sehr verwirrend, da man gar keinen Durchblick hatte wohin das ganze führen soll. Es ist einerseits viel passiert, aber irgendwie für die Handlung nicht genug. Trotzdem war die Geschichte spannend und der Schreibstil und die wirklich kurzen Kapitel ließen einen gut durch die Seiten kommen und einen immer weiter lesen. In manchen Aspekten hat mich die Geschichte an „Rubinrot“ von Kerstin Gier erinnert. Ab der Hälfte wurde es besser, spannender, es ist mehr passiert und man hat Zusammenhänge verstanden. Trotzdem sind mir persönlich am Ende zu viele Fragen geblieben, als hätte man fast gar nichts erklärt bekommen.
Natascha war ansich eine sehr authentische Protagonistin. Sie hat am Anfang viel hinterfragt und sich nicht gleich dem „Schicksal“ hingegeben. Dadurch, dass sie nichts wusste, wusste man als Leser allerdings auch nichts. Trotzdem hat sie mir als Protagonistin gut gefallen.
Was ich anfangs allerdings fragwürdig fand, war die Beziehung bzw. das Verhältnis zwischen ihr und Braxton. Es war mir zu überstürzt und so gerne mochte ich ihn auch irgendwie nicht. Da bin ich gespannt worauf das im zweiten Band hinausläuft.
Das Grundkonzept und die Idee waren gut, man hätte sie aber ein bisschen besser ausarbeiten können. Trotzdem habe ich die Geschichte gerne gelesen und bin gespannt auf den zweiten Band.
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